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Brücke, Bregenz - Hard

Auftraggeber / Bauherr: Vorarlberger Landesbrückenbauamt, Bregenz

Architekt: DI Martin Häusle, DI Erich Steinmayr, Feldkirch >

Ausführungszeitraum: Februar bis Oktober 1994

Unsere Leistung: Tragwerksplanung


Radbrücke mit 3,50 m Breite und 121 m Länge, maximale Spannbreite 44 m, Konstruktionshöhe 1,20 m.
Die Radwegbrücke ist Bestandteil des längs der B 202 geführten Radwegs von Bregenz nach Hard. Sie liegt unmittelbar neben der bestehenden Bundesstraßenbrücke über die Bregenzer Ach, und zwar auf der flussabwärts gelegenen Seite. Die Ausführung der Radwegbrücke als Dreifeldträger mit den gleichen Stützweiten, wie die Straßenbrücke ergab sich zwangsläufig.
Die optische Markanz der Straßenbrücke führte weiter zu der Überlegung, ihr eine möglichst schlanke, transparente Fachwerkskonstruktion vorzusetzen; Beide Brücken sollten einander nicht wechselweise verdecken, sondern als eigenständige Bauwerke lesbar bleiben.
In konsequenter Weiterführung dieses Entwurfgedankens war dem aus zwei Architekten und drei Ingenieuren bestehenden Projektteam klar, daß die naheliegende Verbreitung der bestehenden Flußpfeiler nicht in Frage kam, sondern eine alternative, der angestrebten Leichtigkeit der Konstruktion eher entsprechende Lösung gesucht werden musste.
Auf diese Weise kam die Lösung mit rückverankerten, auf den Pfeilern lagernden Kragarmen zustande.